Emotionsgeladenes 2:2 im Spitzenspiel

Elektra mit erneutem Dämpfer

Keine Frage, alle Augen waren auf das Aufeinandertreffen der beiden Aufstiegsfavoriten SC Viktoria und TSV Südwest gerichtet – 2:2 hieß es nach 93 hart umkämpften und absolut spannenden Minuten. Der SSV Elektra verpasste es, die Punkteteilung zum Heranrutschen zu nutzen, unterlag dem Post SV II mit 2:4. TSV Wachendorf unterlag zu Hause Zabo Eintracht mit 1:3, während es Moorenbrunn gegen Bosna in seinem Heimspiel besser machte und knapp mit 1:0 die Oberhand behielt. Mögeldorf II und Hajduk (2:2) sowie Sparta Noris und Trafowerk (1:1) teilten sich die Punkte brüderlich.

Der SC Viktoria und der TSV Südwest zeigten gerade im zweiten Durchgang ein packendes Spitzenspiel und trennten sich mit 2:2-Remis. Der SSV Elektra verpasste derweil die Gelegenheit durch einen Sieg wieder näher an das Topduo heranzurücken, unterlag dem Post SV II mit 2:4. In der Anfangsphase agierten beide Teams verhalten, die Heimelf erspielte sich minimale Feldvorteile, wobei man einigen Akteuren in den Reihen des SSV ihre Verletzungspausen anmerkte.

Elektra gegen Post IIDer Post SV II (in gelb-blau) zeigte gegen Elektra reichlich Engagement und belohnte sich am Ende mit einem 4:2-Auswärtssieg beim SSV.
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In der 13. Minute fiel nach schöner Kombination über die rechte Seite durch eine Direktabnahme von Georgis Naskas aus gut 20 Metern in den Winkel das 1:0 für die Heimelf. Direkt im Gegenzug zeigten dann auch die Gäste ihr spielerisches Potential und kamen prompt durch Koradles zum Ausgleich. In der Folge plätscherte die Begegnung ohne nennenswerte Vorkommnisse so dahin, ehe es mit 1:1 in die Halbzeitpause ging. Nach dem Seitenwechsel forcierten die Gäste ihre Angriffsbemühungen und kamen immer öfter gefährlich vor das Tor des SSV. Die Folge war in der 56. Minute die 2:1-Führung für den PSV durch Walther. Die Gastgeber machten jetzt auf, um den Ausgleich wieder herzustellen, scheiterten aber mehrmals an dem guten Torhüter der Gäste. Nach einer Freistoßflanke gelang Routinier Andreas Niklaus per Kopf das 3:1. Elektra riskierte alles, Post hatte eine Reihe guter Konterchancen, eine davon nutze Sevim eine Viertelstunde vor Schluss mit dem Tor zum 4:1 – die Entscheidung. Die Hausherren gaben aber noch nicht auf und kamen durch Schönknecht zumindest noch zum 4:2-Anschlusstreffer (84.).

DJK Sparta Noris gegen FC TrafowerkDie DJK Sparta Noris (in weiß) ging gegen den FC Trafowerk in Führung und wollte das knappe Resultat verwalten. Dies wurde mit einem späten Gegentreffer zum 1:1-Endstand bestraft.
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Die DJK Sparta Noris trennte sich unterdessen vom FC Trafowerk mit 1:1. Zu Beginn des Spiels hatten die Hausherren gleich doppelt Glück, als ein Trafowerk-Freistoß an das Lattenkreuz knallte und wenig später der starke DJK-Keeper Wohlrath einen Ball erneut in höchster Not ans Aluminium lenken konnte. Im Anschluss entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Zur Halbzeit stand es weiter 0:0. In der zweiten Hälfte ging Sparta dann durch einen sehenswerten Distanzschuss von Mario Ramser mit 1:0 in Führung. Danach stellte die Heimelf allerdings jegliche Offensivbemühungen ein, Trafowerk kam immer besser ins Spiel. Dennoch dauerte es lange, ehe die Gäste schließlich weit in der Nachspielzeit zum nicht unverdienten 1:1-Ausgleich durch Daniele Ballatore kamen.

Wachendorf - Zabo 1:3

Die SpVgg Zabo Eintracht (in weiß) konnte einen wichtigen 3:1-Sieg beim TSV Wachendorf einfahren und damit etwas Luft zu den Abstiegsrängen gewinnen.
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Der VfR Moorenbrunn setzt sich allmählich im oberen Tabellendrittel fest. Der 1:0-Heimerfolg über den FC Bosna war bereits der dritte Sieg in Serie für den VfR, der damit den vierten Rang im Gesamtklassement einnimmt. Die SpVgg Zabo Eintracht konnte unterdessen dank eines 3:1-Auswärtscoups beim TSV Wachendorf das Abstiegsgespenst vorerst verbannen, vergrößerst seinen Vorsprung auf nunmehr sechs Zähler.

Mögeldorfer TrefferMögeldorfs Jafet Tesfai bejubelt hier seinen Treffer zur frühen 1:0-Führung. Am Ende musste sich die Sportvereinigung II trotz numerischer Überzahl mit einem 2:2 gegen den KSD Hajduk begnügen.
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Die SpVgg Mögeldorf II und der KSD Hajduk teilten sich durch ein 2:2-Unentschieden die Punkte. Tesfai sorgte bereits nach neun Zeigerumdrehungen für die Führung der Hausherren, die allerdings nur zwölf Minuten Bestand hatte, da Bozinovic für Hajduk ausgleichen konnte. Scheiterte Ketterle mit seinem Strafstoß noch am gut reagierenden Dures (31.), so ließ Helms die Mögeldorfer wiederum nur fünf Minuten später doch erneut jubeln, als er das 2:1 für die Gastgeber besorgen konnte. Der KSD gab sich jedoch trotz Unterzahl – Torschütze Bozinovic sah wegen Reklamierens noch im ersten Durchgang die Ampelkarte – noch nicht geschlagen und kam durch Raki noch zum Punktgewinn. Durch das 2:2 bleibt der KSD Hajduk weiter zwei Zähler vor der Sportvereinigung.